Welche Kontrollen sind wichtig?

Das Erkrankungsbild eines Multiplen Myeloms bedarf Achtsamkeit und ärztlicher Begleitung. Denn auch nach einer erfolgreichen Primärtherapie kann sich die Erkrankung wieder zurückmelden und fortschreiten. Intensive Nachsorge ist deshalb unerlässlich. Nur so lässt sich ein eventuelles Fortschreiten der Erkrankung frühzeitig erkennen und entsprechend behandeln. Die Kontrolluntersuchungen sollen also vor allem klären, wie gut der Remissionsstatus ist, das heißt: Wie weit konnte die Erkrankung durch die Ersttherapie zurückgedrängt werden oder besteht die Gefahr eines Wiederauftretens? Zu den Nachsorgemaßnahmen gehört auch die Behandlung eventueller Komplikationen, die sich im Zuge der Primärtherapie gezeigt haben.

Die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mit Labormessungen und bildgebenden Verfahren sollen vor allem folgende Punkte abklären:

  • Körperlicher Zustand?
  • Blutbild, Blutwerte?
  • Urinstatus?
  • Knochendichte? Knochenschäden? Skelettstatus?
  • Nierenfunktion?
  • Knochenmarkbefund?
Nach einer Hochdosischemotherapie mit Blutstammzelltransplantation ist die Nachsorge intensiver als bei einer klassischen Chemotherapie.
Quellen:
  1. http://www.lymphome.de/InfoLymphome/MultipleMyelome/Nachsorge.jsp (zuletzt besucht am 09.04.2018)
  2. http://myelom-gruppe.lhrm.de/downloads/files/multiples-myelom.pdf (zuletzt besucht am 09.04.2018)
  3. http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/multiples-myelom-plasmozytom-morbus-kahler/therapie.html (zuletzt besucht am 09.04.2018)