Leitfaden für das Arztgespräch

Auch wenn Sie sich angesichts Ihrer Erkrankung vielleicht „klein“ und „hilflos“ fühlen: Bleiben Sie selbstbewusst und gehen Sie aktiv mit Ihrer Erkrankung um. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt. Stellen Sie Fragen. Informieren Sie Ihren Arzt, über alles, was im Zusammenhang mit der Erkrankung wichtig ist, auch wenn Ihnen bestimmte Dinge vielleicht unbedeutend erscheinen. Ein Termin beim Arzt ist wertvoll, vor allem weil die Zeit oft knapp bemessen ist. Nutzen Sie Ihre Termine beim Hausarzt, Facharzt und in der Fachklinik so optimal wie möglich. Überlegen Sie, ob Sie gern von Ihrem Partner oder einer anderen Vertrauensperson begleitet werden möchten. Denken Sie darüber nach, in welchem Ausmaß Sie in Therapieentscheidungen eingebunden werden möchten, oder ob Sie Ihrem Arzt „alles“ überlassen wollen. Gehören Sie zu den Menschen, die viel über ihre Erkrankung wissen möchten und auch vor Fachbegriffen keine Angst haben? Oder ist Ihnen das nicht so wichtig? Das bleibt Ihnen überlassen.

Wichtig sind auf jeden Fall:

  • eine gute Vertrauensbasis
  • eine gute Vorbereitung
  • die Bereitschaft zu gemeinsamen Entscheidungen
  • die Fähigkeit, mit Konflikten umzugehen
  • vollständige Unterlagen: Labor, Bildgebung, Medikamente, die Sie einnehmen, auch eventuelle Nahrungsmittelergänzungen u.Ä.
  • persönliche Notizen und Fragen an den Arzt
  • Ehrlichkeit bei allen Beschwerden und Symptomen, auch wenn Ihnen manches nicht so wichtig erscheint
  • Terminprobleme beim Therapieplan ansprechen