Im Beruf bleiben

Patient am Pc in einem BüroAuch wenn viele Patienten mit einem Multiplen Myelom bereits älter sind, steht so mancher noch aktiv im Berufsleben. Jetzt stellen sich viele Fragen: Was müssen meine Vorgesetzten und Kollegen wissen? Wie ist das mit den Fehlzeiten, die sich aus therapeutischen Maßnahmen ergeben? Werde ich die Anforderungen, die mit meiner Tätigkeit verbunden sind, überhaupt schaffen? Auf diese und andere Fragen gibt es keine eindeutigen Antworten. Denn bei jedem Patienten verläuft die Erkrankung anders.

Informieren Sie auf jeden Fall Ihre Vorgesetzten über Ihre Erkrankung, sachlich und nur mit Fakten, die in diesem Zusammenhang auch wirklich relevant sind. Der Vorgesetzte ist Ihnen gegenüber zu Vertraulichkeit und Stillschweigen verpflichtet.

Ob und in welchem Umfang Sie mit Ihren Kollegen darüber sprechen, müssen Sie entscheiden. Natürlich fällt es auf, wenn Sie wegen Behandlungsterminen häufig nicht am Arbeitsplatz erscheinen können oder krankgeschrieben sind.

Viele Patienten leben lange mit einem Multiplen Myelom. Auch wenn die Schwächung des Immunsystems und die Schädigung der Knochensubstanz Einfluss auf Leistungsfähigkeit haben können: Man kann auch mit einem Multiplen Myelom weiterhin Freude am Job haben. Wie gut, hängt vom Gesundheitszustand des Patienten ab, und von den Belastungen, die mit den Therapien im Zusammenhang stehen.

Nach der ersten Behandlung steht meist eine ambulante oder stationäre Reha-Phase auf dem Programm, in der Sie am Arbeitsplatz fehlen. Ihr Hausarzt und die Sozialversicherungsträger informieren Sie über die entsprechenden Angebote und Möglichkeiten.

Der Wiedereinstieg in Job und Beruf ist nicht immer einfach. Bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit ist es sinnvoll, mit den Vorgesetzten oder innerhalb der Projektteams über eine entsprechende Anpassung Ihrer individuellen Tätigkeit zu sprechen.

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